Gärtner- Tip´s                            

 von Gärtnermeister Peter Köpke

Monatstip Juli/ August

Wöchentliche Düngung Ihrer Blumenkästen und Kübelpflanzen, um dauerhaft eine reiche Blüte zu haben.

Bei Rosen und Stauden ständig Verblühtes ausschneiden. Um Rittersporn zu einer erneuten Blüte anzuregen, ist ein bodennaher Rückschnitt der abgeblühten Stengel und eine Düngung durchzuführen.

Bereits abgeerntete Beete mit Kurzkulturen z.B. Radieschen, Feld- oder Pflücksalat neu bestellen. Auch Aussaat von Gründüngungs-pflanzen wie Gelbsenf ist möglich.

Sobald nach Beendigung der Erdbeerernte neue Senker zur Verfügung stehen, ist auf einem gut vorbereitem Beet (mit Komposterde angereichert) eine Neupflanzung vorzunehmen, um eine gute Ernte im Folgejahr zu erzielen.

Johannis- und Stachelbeeren werden gleich bei oder unmittelbar nach der Ernte ausgelichtet. 

Gehölze bekommen ab Juli keinen Stickstoffdünger mehr, damit sie nicht zu einem erneuten Austrieb angeregt werden, der vorm Winter nur ungenügend ausreifen kann

Monatstip Juni

Damit Rosen gesund bleiben und für die zweite Blüte im Herbst ausreichend Kräfte sammeln, brauchen sie im Juni noch einmal eine gründliche Versorgung mit Nährstoffen. 
 
Im Juni düngen
 
Verwenden Sie dazu einen guten organischen Rosendünger. Organischer Dünger wird aus pflanzlichen (z.B. Rhizinus) oder tierischen Ausgangsstoffen hergestellt (Hornspäne, Blut- und Knochenmehl).
 
Diese Stoffe werden – im Gegensatz zu mineralischen Düngern - vom Boden langsam aufgeschlossen und stehen der Pflanze nach und nach zur Verfügung. Es besteht keine Gefahr einer Überdüngung und die Rosen sind auf diese Weise optimal versorgt.
Mehr Tips unter:  Kraut und Rüben

 

Monatstip Mai

Ersten Blütenflor bei Monatserdbeeren auskneifen

Mehrmals tragende Garten-Erdbeeren sind weniger verbreitet. Sie tragen im Juni/Juli die ersten Früchte und legen nach einer Ruhepause im Spätsommer/Herbst noch einmal nach. Während die erste Ernte oft reichlich ausfällt, erscheinen die späten Früchte meist nur vereinzelt. Die Erdbeeren sind meistens kleiner, dafür aber aromatischer als die Früchte der einmal tragenden Sorten. Größere Früchte ernten Sie nur dann, wenn Sie den ersten Fruchtbehang bereits im Mai so stark ausdünnen, dass pro Fruchttrieb nur fünf bis sechs Erdbeeren übrig bleiben.

Monatstip April

Dahlien pflanzen

Dahlienknollen können oft schon Ende April in den Boden gebracht werden. Überwinterte Knollen wachsen nur, wenn der Knollenhals gesund ist, denn Dahlien treiben nur an dieser Stelle aus. Daher sollten auch neu gekaufte Knollen noch im Geschäft sorgfältig auf Krankheiten und Schäden geprüft werden. Man erspart sich so die Enttäuschung darüber, dass sich nach der Pflanzung nichts tut. Hochwüchsige Dahlien-Sorten benötigen Stützpfähle, die vor dem Pflanzen gesetzt werden. Das schützt die Knollen vor Beschädigung. Dahlienknollen werden so tief gesetzt, dass sie mindestens zehn Zentimeter mit Erde bedeckt sind. Das gibt Standsicherheit und schützt vor Spätfrösten. Der Pflanzabstand ist sortenabhängig und wird je nach Sortenauswahl eingehalten.

Monatstip März

Warme Vorkultur

Gemüsearten mit langer Entwicklungszeit oder hohem Wärmebedarf werden im Haus vorgezogen: Tomaten,Paprika, Auberginen, Artischoken, Andenbeere, Sellerie oder Knollenfenchel. Zur Keimung sind Bodentemperaturen von etwa 20°C vorteilhaft.

       Im Frühbeet finden ausreichende Keimbedingungen: frühe Sorten Salat, Lauch, Kohlrabi, und Blumenkohl sowie Bleichsellerie, Rettich, Radieschen und viele Kräuterarten.

Edelreiser im Februar schneiden

Der Februar ist die beste Möglichkeit Edelreiser zur Veredelung ihrer Obstbäume zu schneiden. Diese sollten frostfrei aber kühl (2-5°C) gelagert werden. Am besten in Sand - damit sie nicht austrocknen.

Gartenarbeiten im Februar 

In der Fastenzeit (Februar - März) ist die beste Gelegenheit, um ihre Obstbäume zu schneiden.

Zu beachten ist hierbei:

1. Welcher Obstbaum ist es, denn es gibt Unterschiede im Schnitt z.B; ein Apfelbaum wird in der Form eines Ahornblattes- und ein Birnbaum in der Form einer Pyramide geschnitten.

 

2. Ist es ein junger Baum? Hier wendet man den Erziehungsschnitt an. Oder ein alter Baum mit Charakter,- dieser benötigt einen Erhaltungschnitt, das muss auch nicht jedes Jahr sein. Alle 3 - 5 Jahre reichen, aber es sollten dann mindestens armdicke Äste sein.

 

3. Die Wuchsstärke ist entscheidend:

Niedrig - Spindelbusch, (Ernte im ersten Jahr möglich) -

Höhe:  3 Meter, Alter: 15 bis max. 20 Jahre.

Niedrig - Säulenobst, (Ernte im ersten Jahr möglich) -

Höhe: 3 Meter, Alter 10 bis max 15 Jahre.

Je nach Wuchsstärke:

Mittel - Halbstamm, (Ernte nach 2 bis 4 Jahren) -

Höhe: 4-6 Meter, Alter: 20 bis 40 Jahre.

Hoch - Hochstamm, (Ernte ab 10 Jahren) -

Großer Baum, bis 100 Jahre und älter.

Je nach Wuchsstärke wird unterschiedlich geschnitten.

 

Lieber weniger schneiden,  aber dafür 5 bis 10 entscheidende Maßnahmen treffen. 

Man kann nicht sehr viel falsch machen,  aber nicht zuschneiden,  ist der größte Fehler.

Alle Äste die in die Baumkrone hineinwachsen gehören rausgeschnitten.

 

Besonders zu empfehlen ist das Buch:

Obstbaumschnitt in Bildern (das Wichtigste in Kürze) ISBN 978-3-87596-045-7

des Obst- und Gartenbauverlages München

Gartenarbeiten im Januar

Im Januar gibt es nicht viel zu tun, - Winter genießen und entspannen auf der Ofenbank. 

 

Bücher über Kräuter, Gemüse und Garten können diese kalte Zeit gut überbrücken.

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